Vorstufe

120 Gramm pro Platte

Voraussetzung dafür, dass eine Zeitung im Rotationsdruck überhaupt produziert werden kann, sind Druckplatten. Diese werden in der sogenannten Druckvorstufe gefertigt: Die aus einer Redaktion digital gelieferten Seiten werden in der sogenannten CTP-Anlage (Computer to plate) mittels eines Lasers auf Druckplatten aus Aluminium projiziert. Ein Vorgang, der zwei jeweils zehn Meter lange Maschinen, aber wenig Zeit in Anspruch nimmt.

500 Platten pro Stunde, 110.000 pro Jahr

Das Druckzentrum der Celleschen Zeitung benutzt zum Belichten ihrer Druckplatten eine vollautomatische Hochgeschwindigkeitsbelichtung. Mit 500 Platten pro Stunde erreicht der Durchsatz an Druckplatten ein Höchstmaß an industrieller und wirtschaftlicher Produktion. Rund 110.000 Druckplatten werden pro Jahr benötigt, um allein die CZ herzustellen.

Gummierung in Kaskaden

Die Druckplatten werden in einer Entwicklungseinheit entschichtet und gummiert. Dadurch wird ein Oxidieren der Platten verhindert. Für diesen Arbeitsschritt nutzt das Druckzentrum der Celleschen Zeitung ein patentiertes System, das kaskadenartig funktioniert:

Bei diesem Kaskadenprinzip gibt es drei Abschnitte, in denen eine Gummierung kaskadenförmig vom dritten über den zweiten in den ersten Abschnitt gelangt.

So wird die Gummierung drei Mal verwendet, was zu geringerem Verbrauch bei maximalem Auswascheffekt führt. Das macht den Druckvorstufenprozess nachhaltiger.

Mithilfe von Videokameras in der Stanzsektion werden die Druckplatten schließlich ausgerichtet, gestanzt und gekantet, damit sie später auf die Druckzylinder gespannt werden können. So wird gewährleistet, dass alle Farben richtig zueinanderstehen.

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